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Semmelweis Ärzte- Zahnärzte- und Apothekergesellschaft e. V. Semmelweis Orvos- Fogorvos- és Gyógyszerésztársaság
40479 Düsseldorf Inselstr. 13 E-Mail Tel. 0036 - 83312410
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ich werde Wache halten und ein jeder, der es wagen wird, gefährliche Irrtümer über das Kindbettfieber zu
verbreiten, wird an mir einen rührigen Gegner finden..."
Ignaz Philipp Semmelweis: "Die Ätiologie, der Begriff und die Prophylaxis des Kindbettfiebers" Pest, Wien und Leipzig 1861 Die Leitidee der kompromisslosen Ethik von Ignaz Semmelweis, in Verbindung mit den praktischen Erfordernissen eines für Patienten und "Leistungserbringer" wirtschaftlich tragbaren modernen Gesundheitswesens macht ein umfassendes kollegiales und öffentliches Netzwerk in Europa unentbehrlich.In der Entstehung einer neuen europäischen Gesundheitskultur spielt die Kommunikation und Integration von Kollegen verschiedener nationaler Herkunft eine entscheidende Rolle. Das osteuropäische Gesundheitswesen muss durch einen längeren Aufbauprozess den Anschluss an diese Entwicklung finden. Die Förderung öffentlicher Gesundheit ist ein fundamentaler Auftrag an alle Beteiligte in West- und Osteuropa. Die Mitglieder der 1994 durch ungardeutsche Ärzte, Zahnärzte und Apotheker gegründeten Semmelweis - Gesellschaft e. V. fühlen sich diesen Zukunfts- und Entwicklungsperspektiven gegenüber weitgehend verpflichtet und fördern aktiv alle öffentlich - gesundheitlichen Belange der zusammenwachsenden europäischen Bevölkerung.
Semmelweis Ignác megalkuvás nélküli etikájának valamint az egészségügyben a páciensek és gyógyitók számára is egyaránt szükségszerü gazdasági feltételek megteremtésének ötvözete napjainkban csakis minden résztvevö integrált és nemzetközi közremüködésében valósitható meg. Az új integrált egészségügyi kultúra keletkezésében igy az európai szintü kollégiális kommunikáció döntö szerepet játszik. A kelet - európai egészségügyi struktúrák hosszasabb felépitési folyamatban kapcsolódnak majd a közegészségügy európai szintjéhez. A közegészségügy támogatása az egészségügy minden érintettje számára alapvetö feladat Kelet- és Nyugat- Európában. Az 1994- ben németországi magyar orvosok, fogorvosok és gyógyszerészek által alapitott Semmelweis - Társaság tagjai a jövö ezen perspektiváinak elkötelezettjei és igy támogatják az összefonódó nyugat- és keleteurópai nemzetek egészségügyi fejlödését. Projektbeschreibungen der Semmelweis Gesellschaft: Das Ziel unserer Gesellschaft ist: Verstärkung der internationalen Beziehungen in der Medizin zwecks Verbesserung der medizinischen Versorgung und der Gesundheit in Deutschland und auch in Ungarn "Bottrop-Projekt" Dieses Programm läuft seit Mai 2006 mit sehr großer Beliebtheit. Es ist eine Kooperation zwischen der Semmelweis Universität zu Budapest, dem Knappschaftskrankenhaus Bottrop und unserer Gesellschaft. Medizinstudenten aus Ungarn verbringen jeweils 2 Monate in Bottrop. Diese jungen Kollegen befinden sich in dem 6. Ausbildungsjahr und absolvieren ein chirurgisches Praktikum. Die Studenten reisen auf eigene Kosten nach Bottrop, erhalten dort Unterkunft und Verpflegung, sowie von unserer Gesellschaft eine wöchentliche Unterstützung. Unmittelbar nach diesem Praktikum erfolgt das Staatsexamen in Budapest. Alle an diesem Projekt teilnehmenden Studenten werden gebeten ihre Erfahrungen und Eindrücke uns mitzuteilen. Wir bekommen fast ausschließlich positive Rückmeldungen. Die Arbeit auf der Station, im Op., mit Patienten und moderner Ausrüstung ist sehr lehrreich, man lernt viel Neues. Die Studenten verfügen über Deutschkenntnisse, doch nach dieser Zeit fühlen sie sich in der Sprache deutlich selbstsicherer. Es bleibt immer Zeit für einige Unternehmungen und Ausflüge. Bis Mitte 2009 nahmen über 20 Studenten und 3 Fachärzte an diesem Programm teil. "FISH Projekt Bonn" Es ist eine seit dem Jahre 2000 entwickelte Zusammenarbeit zwischen dem Pathologischem Institut Bonn-Duisdorf, dem Institut für Pathologie der Universität zu Pécs und unserer Gesellschaft. Seit Jahren sind diese zwei Institute auf dem Forschungsgebiet der Zytologie, Zytopathologie, bzw. Zytogenetik erfolgreich tätig. Die "FISH" Methode (Fluoresz. in Situ Hybridisation) ist eine fundierte diagnostische Möglichkeit der Zukunft für Früherkennung und Observation eines Blasentumors. Ebenfalls ermöglicht es eine gewisse individuelle Vorhersage über Rezidivbildungschancen, so kann der behandelnde Urologe die Kontrollen des Patienten deutlich besser planen. Beide Institute arbeiten kooperativ, in Bonn wurden Gerätschaften und materielle Ressourcen angeschafft, die in Ungarn nicht zugänglich sind, in Pécs stehen gut ausgebildete junge Forscher zur Verfügung. Bis 2009 nahmen insgesamt 5 junge Wissenschaftler an diesem Projekt teil. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden bis 2009 vier Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften, Promotionen und weitere Veröffentlichungen sind in Vorbereitung. November 2009 Bündnis „Tag der Ärzte“Resolution „Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der Kranken, nach bestem Vermögen und Urteil; ich werde sie bewahren vor Schaden und willkürlichem Unrecht...“. (Auszug aus dem Hippokratischen Eid) Budgetierung und Rationierung in der Medizin schaden dem Patienten. Die deutsche Ärzteschaft lehnt deshalb das im Gesetzentwurf zur „Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung“ vorgesehene Instrument einer Bonus-Malus Regelung für das vertragsärztliche Verordnungsverhalten entschieden ab: - Die Sanktionierung medizinisch notwendiger Maßnahmen durch Honorareinbußen widerspricht den ethischen Grundsätzen der Tätigkeit von Ärztinnen und Ärzten in ihrem Selbstverständnis bei der Behandlung ihrer Patienten. - Das im Zusammenhang mit den Tagestherapiekosten geplante Bonus-Malus-System belohnt die Rationierung medizinischer Leistungen. Eine derartige Belastung beschädigt nachhaltig das unverzichtbare Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten. - Die im Gesetz implizierte undifferenzierte massive Erhöhung des Druckes auf die Ärzteschaft zementiert die medizinische Rationierung auf dem Rücken der Patienten. Verlierer sind vor allem chronisch kranke, multimorbide und ältere Menschen. - Das Gesetz schreibt versorgungspolitische Entwicklungen fort, die eine Abkopplung des Systems der gesetzlichen Krankenversicherung vom medizinischen Fortschritt fixieren. - Zusätzlich zu den bereits bestehenden Überreglementierungen installiert das Gesetz noch mehr bürokratischen Aufwand bei Ärzten, Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen, statt die von der Politik propagierte Deregulierung im Gesundheitswesen zu befördern. Die deutsche Ärzteschaft ist sich ihrer Verantwortung für eine wirtschaftliche Verordnungsweise überaus bewusst. Dies entbindet sie aber nicht von der Pflicht, für ihre Patienten die wirksamste medikamentöse Therapie zu wählen – Heilen und nicht Rationierung ist unsere Berufung. Eine Rationierung von Sachleistungen kann und darf nicht Aufgabe der Ärzte sein. Wir fordern deshalb die Fraktionen des Deutschen Bundestages auf, den Gesetzentwurf zurückzuziehen. Leichte Korrekturen an der einen oder anderen Stellschraube ändern nichts an den grundsätzlich falschen Weichenstellungen! Das Gesetz muss vom Tisch! Das gemeinsame Bündnis der deutschen Ärzteschaft, unterstützt durch zahlreiche Patientenorganisationen, hat am „Tag der Ärzte“ in Berlin eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es eine Kraft ist, an der die Politik auf Dauer nicht vorbei regieren kann. Das werden wir geschlossen auch in unserem Widerstand gegen die Tatsache unter Beweis stellen, dass ein großer Teil unserer erbrachten Leistungen durch Budgets und floatende Punktwerte unvergütet bleibt. Das Morbiditätsrisiko der Bevölkerung Deutschlands wird nicht weiter von den deutschen Ärzten getragen werden. Berlin, den 8. Februar 2006
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